Ein kleines Küken tapst durch die Welt,
sucht jemanden, der es hält.
Es ist noch ganz klein,
doch hat es schon prächtige Federlein.
Über die Wiese watschelt es zum BAUM,
möchte sich in seinen Schatten hau`n.
Es fühlt sich geborgen unter seiner Krone,
fühlt sich verloren ohne…
- seinen treuen Freund, den Baum.
Tagsüber scheint die liebe SONNE,
erfüllt das Herz des Kükens mit Wonne.
Sie lacht das Küken an und hält es warm.
Es fühlt sich arm…
- ohne seine liebe Gefährtin, die Sonne.
Nicht selten geht das Küken spielen
Mit unterschiedlichen Tieren –ganz vielen.
Doch gibt es da KÄTZCHEN, die stechen heraus,
ziehen das Küken oft aus seinem Bett`chen hinaus.
Obwohl das Küken so ganz anders ist als die Kätzchen es sind,
spielen diese mit dem Küken im Wind.
Sie und das Küken necken sich und schleichen immer wieder umeinander herum,
auch wenn ab und zu einer ist stumm.
Die Kätzchen liegen da und hören oft dem Küken zu-
und das meist ganz in Ruh`
Sie liegen da und schauen das Küken ganz lieb an;
Das Küken holt bei Ihnen Rat – dann und wann.
Das Küken möchte irgendwann sein
Ein wunderbar prächtiger SCHWAN:
Stolz und stark, groß und schön – ganz rein.
Alle soll`n sagen, der hat`s mir angetan.
Der SCHWAN dann möchte nehmen alle unter seine Schwingen.
Das Küken auch denkt vereinzelt an besonders liebe und starke Tiere,
denen es im Leben begegnet ist.
Es fühlt sich ohne diese verlorenen Tier`chen auch irgendwie trist;
Vermisst oft AUCH deren Liebe.
Der Schwan doch möchte so gern ganz viel Freude und Wärme zu ihnen allen zurückbringen.
Manchmal sehen einfach nur Bekannte vom Küken in ihm den Schwan,
der in ihm steckt.
Einen ganz zarten noch, der noch nicht greifbar ist,
doch wie eine Knospe, die kurz vor`m Platzen ist,
denn Küken sich hin und wieder reckt.
Dabei wünscht es sich, dass auch seine engen Vertrauten entdecken in ihm den Schwan.
Das Küken glaubt oft, es sei allein,
möchte dann am liebsten in eine andere Welt fahren.
Hin und wieder fängt das Küken an zu wein`
Und fängt an sich heftig dolle Sachen auszumalen.
Doch dann hört das Küken schon seit langer Zeit den Baum krachen
und spürt auch schon lange, lange der Sonne ihre Wärme.
Sodann Küken blüht auf und krämpelt hoch seine Ärmel,
weil es spürt, dass Sonne und Baum nicht aufgeben, über ihm wachen.
Dann ist die Welt des Kükens wieder gut,
dann es spürt sein eigenes Lebensblut.
Denn es weiß nun mit den Jahr`n, dass man hält es fest
und man ihm damit gibt ein weiches Nest.
Drum ist das Herz des Kükens wie ein Obstkern:
Das Material des Samens wird gewebt von seiner FAMILIE, die es ÜBER ALLE liebt,
und seinen engsten Freunde ganz, ganz, ganz fein.
Von den anderen Gefährten des Lebens lässt es auch viele in sein großes Herzchen hinein,
aber nur mehr oder weniger nahe dem Samen werden die anderen, welche das Küken mag, sein.
Frohen Mutes hüpft das Küken so durch die Welt,
möchte DANKE sagen hinausschreien,
dafür, dass man es hält:
In seinem Herzen singt es chiep, chiep, chiep –
Ich hab` euch ja so furchtbar schrecklich dolle lieb.
Küken mit kleinem, aber festem Stimm`chen: VIELEN LIEBEN, HERZLICHEN DANK!!!
01.10.08

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