Mittwoch, 22. Oktober 2008

Nele`s Unterhaltung mit dem Weihnachtsmann

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„ Was für ein leuchtender, bunter Baum“, denkt sich Nele. Flink schleicht sie wieder und immer wieder um ihn herum; sucht nach Geschenken. Doch noch immer ist keine Spur von dem Weihnachtsmann zu sehen. „Wo bleibt er nur?“, fragt sie sich. Aufgeregt läuft Nele in die Küche; dort bestreicht die Mama `nen ollen Vogel. Nele tappelt zum Küchenfenster, starrt hinaus – und wartet… wartet… wartet. Draußen dröhnen die Busse. Die Straßenlampen sowie die Neonlichter der Werbetafeln erhellen das Dunkel und lassen es als Grauschwarz mit bunten Tupfern erscheinen. Das Näs`chen ist schon ganz platt gedrückt. Immer noch nichts zu sehen… Sie guckt zur Mama, die lächelt erst sie an und dann lächelt sie ganz eigenartig in sich rein. Nele denkt sich: „Mütter! Was soll man zu denen nur sagen!“

Mit einem Mal vernehmen beide ein starkes Klopfen – da draußen an der Tür. „Mama..., Mama…“, ruft Nele aufgeregt und rennt wie ein geölter Blitz zur Tür. „Soll sie aufmachen? Oder doch lieber auf Mama warten?“, fragt sie sich, „Ach was! Sie, Nele Kobaschinski, ist doch kein Hasenfuß!“ Sie hört immerhin Mamas Schritte, also reißt sie prompt die Türe weit auf und… Da steht er, der rote Mann mit weißem Bart und dem Sack vor sich auf dem Boden. Der Alte erscheint ihr kleiner als sie erwartet hatte. Mama steht nun dicht hinter ihr. Er räuspert sich.

„Na, kleines Nel`chen, mmh… Du machst ja so große Augen. Hast du etwa Angst vor mir?“ Irgendwie klingt seine Stimme unerwartet hoch und gleichzeitig doch auch irgendwie rauh.

„Nnnneinn!“, bringt Nele mit einem zitternden, piepsigen Stimmchen, aber -glücklicherweise- trotz dieser blöden wackeligen Stimme sehr bestimmt hervor. Sie drückt sich fest an Mamas Bein. Er spricht wieder: „Sag mal Kleines, warst Du denn auch immer schön brav, ja?“ Nele guckt ihn mit weit aufgerissenen Augen an. „Mmh…“, sie denkt kurz nach, „also, mal abgesehen von dem Boxhieb gegen den Nachbarsjungen – der hatte das aber auch verdient… Punkt!- und auch abgesehen von dem heimlichen Naschen, dem Mopsen von Mamas lustigen großen Ohrringen und langen Ketten, wenn diese mal nicht da ist, das Springen in jede noch so große Pfütze – egal, was sie, Nele Kobaschinski, anhat-, dem Kneifen von Matze im Kindergarten und so, war sie ihrer Meinung nach eigentlich brav, ja, ja – doch schon ja. Naja und Matze hatte sie ja auch zuerst gekniffen gehabt… aber natürlich wurde nur sie, Nele, dabei gesehen und dann deswegen angemeckert. Dass der angefangen hatte, wollte niemand wissen oder ihr einfach nicht glauben. Dafür kann sie ja nix! Und hey, immerhin hat sie neulich der alten Pisora, die ganz da hinten auf dem Flur paar Türen weiter wohnt, geholfen etwas aufzuheben. Das wird doch sonst wohl auch wieder alles gutmachen, oder? Mama sagt, die Pisora erzählt ihr immer, dass sie`s so arg mit dem Rücken hat, Eschi…a irgendwas. Naja, sie, Nele, wird seine Frage nach dem Brav-sein wohl mit `ja` beantworten können. Der soll sich auch bloß mal nicht so haben. Nur brav ist doch langweilig! Man muss halt aufpassen, dass das Nicht-Brav-Sein nicht so auffällt.“

„Ja, ja klar war ich brav“, meint Nele also zu dem Langbärtigen. Daraufhin der: „So, so… ja, ja klar also. Na, da hab aber etwas anderes gehört, na?“ „Was soll das denn?!“, denkt sich Nele empört, „Wiso blinzelt der sie bei dieser Frage so blöde an? Meint er die frage nun ernst oder nicht?! Und von wem bitte soll der das denn gehört haben? Niemand kennt doch den Weihnachtsmann. Oder spioniert er etwa in die Familien rein? Also könnt ja sein, dass der bei den Erwachsenen vor der –wie sagt Mama immer?- `Bescherung` (wohl einfach nur ein komisches Wort für Geschenke kriegen) immer nachfragt.“ Jetzt guckt er sie jedenfalls mit großen Augen an. „Ich mein das schon ernst, dass ich brav bin – also meistens. Ich versuche es jedenfalls!“, meint Nele schließlich zu dem Alten. „Ob sie ihn einfach mal ganz direkt fragen soll – das mit Spionieren? Wiso denn nicht… ?“ Nele: „Sag mal Weihnachtsmann, spionierst du den Kindern nach? Also, ich mein, fragst du die Mamas, Omas, Onkels und so vorher aus, bevor du kommst?“ „Warum fragst du mich das?“, seine Stimme hört sich leicht drohend an, „Hast du etwa doch `was zu verbergen, Nele?“ „Das ist fies, was du da jetzt machst. Ich hab` zuerst gefragt, da kannst du mich doch nicht mit Gegenfragen bombardieren!“, empört blickt Nele zu ihm auf. Der guckt sie verdutzt an.

„Nele, also wirklich!“, raunt Mama ihr ins Ohr, „Sei doch nicht immer so frech!“ „Ich bin nicht frech! Ich sage nur, was ich denke!“, ruft Nele laut – so laut, dass der Weihnachtsmann es natürlich auch hören kann, „Ich denke Ehrlich-Sein ist immer besser, was denn nun?!“ Mama setzt ihr verdutztes Gesicht auf und sieht irgendwie hilflos aus. Der Weihnachtsmann lacht. Nele versteht jetzt gar nichts mehr: „Wiso lacht der denn jetzt nur? Nimmt der sie, Nele Kobaschinski, etwa nicht ernst?! Nur weil sie ein Kind ist oder was! Also ehrlich, wenn der so weitermacht, ja, dann wird der noch sein Wunder erleben. Das lässt sie gewiss nicht auf sich sitzen!“ „Du bist mir vielleicht eine.“, spricht er zu ihr mit weicher Stimme und guckt sie irgendwie lieb an, „Ja, du hast Recht, Ehrlichkeit währt am längsten. Also, zu deiner Frage: Nein, ich spioniere nicht in die Familien rein. Ich kann alle Kinder sehen und hören… Aber nun möchte ich dir mal deine Geschenke geben, mmh… Kannst du mir denn ein Gedicht aufsagen oder ein Lied vorsingen?“ Neles Gedanken überschlagen sich: „So was! Wie soll der denn alle Kinder der Welt gleichzeitig hören können?! – Wie laut und durcheinander das sein muss! Und auch gleichzeitig sehen? Also ehrlich, das geht doch gar nicht! Oder muss sie sich das so wie bei einem Computer mit so vielen Kästchen auf der Bildscheibe vorstellen. Das is` aber auch ein ganz schönes Durcheinander! Der Weihnachtsmann ist doch schließlich nicht Gott. Der kann das doch als einziger – wie auch immer der das macht. Ob sie dem Weihnachtsmann das alles so fragen soll? Wer weiß, wann sie ihn das nächste Mal wiedersehen wird. Die ganzen Weihnachten davor hat Omi immer den Weihnachtsmann auf der Straße getroffen – und weil der dann immer in Eile war, hat er ihr die Geschenke immer in die Arme gedrückt.“ Da fällt Nele ein: „Wo bleibt denn eigentlich Omi? Mmh… Ach Mensch, da war ja noch was. Er will ja ein Gedicht oder ein Lied von ihr. Die Fragen stellt sie ihm besser doch nicht. Sonst sind womöglich noch die Geschenke in Gefahr. Nee, das lieber nicht – also das kann sie ja nu` nicht riskieren. Dann doch lieber dumm bleiben, denn wer nicht fragt, bleibt dumm, sagt Omi doch immer. Gut, na nun aber ein Gedicht oder ein Lied! Also…mmh… im Kindergarten ham` wir doch viel so Zeug gelernt, also denn!“

Nele schmettert los: „So viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit. Meine Puppen sind verschwunden, hab nicht mal den Bär gefunden. So viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit. So viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit. Hansels Eisenbahn ist weg, steht nicht mehr am alten Fleck. So viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit.“ Nele endet und denkt sich: „So also die ersten beiden Strophen müssen reichen. Die letzte hat sie nämlich nicht mehr im Kopf…“ Sie schaut den Weihnachtsmann erwartungsvoll an.

„Da musstest du aber erstmal ein bisschen überlegen, bevor Dir das eingefallen ist, mmh? Naja, aber schön hast du gesungen! Also, hier hast du nun deine Päkchen.“ Er reicht ihr eines nach dem anderen: große wie kleine. Sie kann gar nicht alle auf einmal fassen. Mama hilft ihr. Nele kann sich den Gedanken nicht verkneifen, dass doch gar nicht so lange überlegt hat, bevor sie angefangen hat zu singen: “Also ehrlich! Und außerdem hat sie doch gar nicht wegen dem Lied überlegt. Also ehrlich! Ich denk, der weiß alles. Gedanken scheint er aber immerhin nicht lesen zu können… so, so…“ Mama stößt sie an. „Was Mama nur wohl schon wieder von ihr möchte?“ Stirnrunzeln auf Neles Gesicht`chen.

Der Weihnachtsmann verabschiedet sich schließlich mit einem kräftigen „Ho, ho, ho! … Also ich muss dann mal weiter zu den anderen Kindern. Ärgere die Mami nicht zu sehr, ja! … Tschüß dann, mach`s gut!“ Nele: „Ja, ja doch…tschüß.“ Der Weihnachtsmann steigt die Treppen hinunter. Nele wundert sich: „Komisch, oben, eins drüber, wohnt doch noch dieser Nachbarsjunge! Naja, ihr soll`s egal sein…Sie hat ja immerhin ihre Geschenke!“ Sie lächelt. Mama macht die Tür zu und dreht sich zu Nele um: „Also ehrlich! Nicht mal DANKE hast du gesagt! Was soll er jetzt nur von uns denken?! Du bist unmöglich. Ständig hab ich nur Ärger mit dir. Deine Geschenke hast du eigentlich gar nicht verdient! Sei nur froh, dass ich dich trotzdem so lieb habe!“ Etwas verärgert – aber es wird wohl noch gehen- geht Mama ins Wohnzimmer zum Tann`baum und legt sorgsam die Geschenke darunter.

Nele steht wie angewurzelt da, setzt ihren Schmollmud auf und würde der Mama am liebsten sagen: „Also ehrlich ja, mal gleich böse zu werden. Nur weil sie so ein kleines Wort wie DANKE vergessen hat zu sagen. Der Weihnachtsmann nimmt ihr das bestimmt nicht übel, so! Man kann`s aber auch wirklich übertreiben…“

„Ausgepackt wird aber erst, wenn Oma da ist, hast du gehört Nele?!“, meint Mama mit immer noch leicht verärgerter Stimme, wenn auch nicht mehr ganz so verärgert wie grad eben noch. Nele versinkt wieder in Gedanken: „Hoffentlich kommt Omi bald! Was der Weihnachtsmann ihr, Nele Kobaschinski, wohl nur mitgebracht hat?“ Sie ist mächtig gespannt – gespannt wie ein Flitzebogen, wie Omi immer sagt. „Und hoffentlich bessert sich dann auch Mamas Laune wieder. Naja… also beim Essen sind Mama und Omi ja irgendwie immer ganz gut gelaunt – also eigentlich. Die Chancen stehen also gut.“ Schließlich läuft Nele wieder voller Erwartung zum Küchenfenster, um ihre Omi`mimi ganz schnell herbeizugucken…

29.09.08

Küken`s Ode an seine Freunde

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Ein kleines Küken tapst durch die Welt,

sucht jemanden, der es hält.

Es ist noch ganz klein,

doch hat es schon prächtige Federlein.


Über die Wiese watschelt es zum BAUM,

möchte sich in seinen Schatten hau`n.

Es fühlt sich geborgen unter seiner Krone,

fühlt sich verloren ohne…

- seinen treuen Freund, den Baum.


Tagsüber scheint die liebe SONNE,

erfüllt das Herz des Kükens mit Wonne.

Sie lacht das Küken an und hält es warm.

Es fühlt sich arm…

- ohne seine liebe Gefährtin, die Sonne.


Nicht selten geht das Küken spielen

Mit unterschiedlichen Tieren –ganz vielen.

Doch gibt es da KÄTZCHEN, die stechen heraus,

ziehen das Küken oft aus seinem Bett`chen hinaus.


Obwohl das Küken so ganz anders ist als die Kätzchen es sind,

spielen diese mit dem Küken im Wind.

Sie und das Küken necken sich und schleichen immer wieder umeinander herum,

auch wenn ab und zu einer ist stumm.


Die Kätzchen liegen da und hören oft dem Küken zu-

und das meist ganz in Ruh`

Sie liegen da und schauen das Küken ganz lieb an;

Das Küken holt bei Ihnen Rat – dann und wann.


Das Küken möchte irgendwann sein

Ein wunderbar prächtiger SCHWAN:

Stolz und stark, groß und schön – ganz rein.

Alle soll`n sagen, der hat`s mir angetan.


Der SCHWAN dann möchte nehmen alle unter seine Schwingen.

Das Küken auch denkt vereinzelt an besonders liebe und starke Tiere,

denen es im Leben begegnet ist.

Es fühlt sich ohne diese verlorenen Tier`chen auch irgendwie trist;

Vermisst oft AUCH deren Liebe.

Der Schwan doch möchte so gern ganz viel Freude und Wärme zu ihnen allen zurückbringen.


Manchmal sehen einfach nur Bekannte vom Küken in ihm den Schwan,

der in ihm steckt.

Einen ganz zarten noch, der noch nicht greifbar ist,

doch wie eine Knospe, die kurz vor`m Platzen ist,

denn Küken sich hin und wieder reckt.

Dabei wünscht es sich, dass auch seine engen Vertrauten entdecken in ihm den Schwan.


Das Küken glaubt oft, es sei allein,

möchte dann am liebsten in eine andere Welt fahren.

Hin und wieder fängt das Küken an zu wein`

Und fängt an sich heftig dolle Sachen auszumalen.


Doch dann hört das Küken schon seit langer Zeit den Baum krachen

und spürt auch schon lange, lange der Sonne ihre Wärme.

Sodann Küken blüht auf und krämpelt hoch seine Ärmel,

weil es spürt, dass Sonne und Baum nicht aufgeben, über ihm wachen.


Dann ist die Welt des Kükens wieder gut,

dann es spürt sein eigenes Lebensblut.

Denn es weiß nun mit den Jahr`n, dass man hält es fest

und man ihm damit gibt ein weiches Nest.


Drum ist das Herz des Kükens wie ein Obstkern:

Das Material des Samens wird gewebt von seiner FAMILIE, die es ÜBER ALLE liebt,

und seinen engsten Freunde ganz, ganz, ganz fein.

Von den anderen Gefährten des Lebens lässt es auch viele in sein großes Herzchen hinein,

aber nur mehr oder weniger nahe dem Samen werden die anderen, welche das Küken mag, sein.


Frohen Mutes hüpft das Küken so durch die Welt,

möchte DANKE sagen hinausschreien,

dafür, dass man es hält:

In seinem Herzen singt es chiep, chiep, chiep –

Ich hab` euch ja so furchtbar schrecklich dolle lieb.


Küken mit kleinem, aber festem Stimm`chen: VIELEN LIEBEN, HERZLICHEN DANK!!!

01.10.08

Irgendwo liebe ich Dich schon sehr

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Liebe. Definitiv ein großes Wort – das ist klar- Antworten gibt es viele...

Doch, was genau ist schon Liebe? – Entscheiden muss das jeder für sich…

Doch woran erkennt man diese tiefen Gefühle?

Und was heißt das nun letztendlich für mich?


Ich möchte ganz viel Zeit mit Dir verleben,

möchte Dir so vieles geben!

Ich möchte, dass Du mich in den Arm nimmst und

Zumindest in Gedanken „stets“ bei MIR bist!


Ich möchte von Dir hören, dass Du mich liebst,

möchte, dass Du mir dann auch wirklich VIEL Deiner Liebe gibst…

Ich möchte mit Dir ganz oft reden und lachen,

möchte mit Dir so vieles gemeinsam machen!


Doch die Gedanken woll`n sich einfach nicht verziehen,

mag das überhaupt gehen, dass wir uns –so richtig- lieben?

Hab ich selbst für eine Beziehung nicht zu wenig Geld & zu viele Probleme,

bilde ich mir nur ein, Du würdest Dich irgendwie auch nach mir sehnen?


Würdest Du überhaupt so richtig klarkommen mit mir –

und ich –angesichts diesem Bedarf nach zwischenmenschlicher Enge- mit Dir?

Bin ich gedanklich nicht zu anstrengend für Dich?

Kann ich Dir wirklich geben (ja, was nur?!) Licht?


Doch ist die kleine Entfernung zwischen uns nicht schon zu groß?

Sag, wie soll das denn nur funktionieren bloß?

Wir kennen uns ziemlich, ziemlich gut,

doch warum fehlt mir (oder gar uns beiden?) für mehr der Mut?!


Ich möchte Sicherheit von Dir:

Möchte, dass Du von dir aus sagst, Du möchtest sein bei mir;

Möchte von Dir hören, dass Du mich liebst,

möchte, dass Du mir ganz viel Wärme, Geborgenheit und Nähe gibst.


Doch reicht meine, oder unsere, Zuneigung aus?

Nicht dass einer von uns möchte aus der Beziehung raus!

Werden wir, insbesondere ich, in der Lage sein, die Gefühle genug zu zeigen?

Wird es möglich sein, dass sich nicht einer wird irgendwann rigoros abneigen?


Im Falle des Scheiterns: Wie wird es uns ergehen?

Wird es möglich sein, dass wir uns irgendwann gar nicht mehr ansehen?

Eines steht fest: Angst brauch` ich nicht zu kreieren -

meine größte ist, Dich (für immer) zu verlieren!




Denn:

Ich liebe Dich irgendwo schon sehr,

doch stören unglaublich große und dicke Schranken!

Ja, ich will definitiv oft mehr,

doch immer –zum Teufel!- quälen mich so viele Gedanken!


01.10.08

Wer bin ich?

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Ich bin kein Mädchen,

fühle mich auch (noch) nicht als Frau:


Ich bin kein Girlie,

weder Tussi, noch Luder, noch Vamp.

Bin auch kein Mannsweib,

und schon gar keine Traumfrau…


Ich bin keine Geliebte,

keine Braut – keine Ehefrau:


So bin ich aber Tochter, Enkelin, Schwester,

bin Mitbewohnerin und Vertraute,

eine Bekannte und auch eine gute Freundin,

bin Kollegin und bin sogar beste Freundin…


Habe viele Seiten und Rollen; handle je nach Situation –

Also wer oder was bin ich schon???


Ich bin keine Top-Schönheit, aber auch nicht hässlich;

bin kein Genie, aber auch nicht dumm,

Ich bin meiner Selbst oft bedacht, dennoch bin ich keine Egoistin;

bin nett, lieb und hilfsbereit, dennoch bin ich keine Samariterin.


Meine Ich`s haben überaus große Gefühle –

Möchten unbedingt auf eine Bühne:


Ich bin das, als was ich mich fühle;

bin so, wie ich bin - auf Grund von Emotionalität.

Ich versuche mich (gemeint meine Emotionen) abzukühle`:

und das durch Rationalität.


Wie Du mit meiner Persönlichkeit umgehst, liegt an Dir –

Wie ich demfolgend mit Dir umgehe, liegt an mir…


Meine Verkopfung lenkt mich in Bahnen,

hält mich fest – lässt mich Freiheit nur erahnen ;-(

Dabei war ich immer nur richtig gut, wenn mein Herz ging auf-

Dementsprechend man erkennt meine Hingabe sowie Qualität in einer Sache am Verlauf.




TABALUGA: „Ich bin ich und Du bist Du.“


ICH: „Du bist das für mich, was und wie Du für mich bist -

Ich bin das für Dich, was und wie Du es in mir siehst.“

01.10.08